Ein Starkregen im Herbst zeigt in einer Viertelstunde, was auf einem Grundstück falsch geplant wurde: Wasser steht auf dem Pflaster, läuft die Kellertreppe hinunter und sucht sich seinen Weg über die Terrasse. Für einen Garten- und Landschaftsbaubetrieb ist genau das ein Anfrageanlass — und zugleich eine Leistung, die sich sauber kalkulieren lässt, sobald vier Eingangsgrößen auf dem Tisch liegen. Dieser Beitrag zeigt, wie Sie Mulde, Rigole, Sickerschacht und Zisterne als eigene Leistungsseite aufbauen, welche Angaben ein Angebot rechenbar machen und warum die gesplittete Abwassergebühr im Gespräch das Argument mit der Zahl ist.
Das Wichtigste in Kürze
- Die ortsnahe Versickerung von Niederschlagswasser ist im Wasserhaushaltsgesetz als Sollvorgabe formuliert. Die Leistung verkauft sich damit nicht als Sonderwunsch, sondern als der vom Gesetzgeber vorgezeichnete Regelfall.
- Ob eine wasserrechtliche Erlaubnis nötig ist, entscheidet das Landesrecht. In Niedersachsen ist die Versickerung von Dach-, Hof- und Wegewasser auf Wohngrundstücken unter Bedingungen von der Erlaubnis freigestellt.
- Vier Eingangsgrößen machen ein Angebot rechenbar: angeschlossene Fläche, Durchlässigkeit des Bodens, Grundwasserstand und die Gebührensatzung der Gemeinde. Fehlt eine davon, bleibt jede Summe eine Schätzung.
- Die gesplittete Abwassergebühr liefert das Verkaufsargument mit Zahl: In Hannover sinkt die Veranlagungsfläche bei einer anerkannten Versickerungsanlage auf 30 Prozent der angeschlossenen Fläche.
- Eine eigene Leistungsseite je Gewerk plus ein vorqualifizierendes Formular verringern im Erstkontakt die Rückfragen, die sonst mehrere Telefonate und eine Ortsbegehung nach sich ziehen.
Warum Regenwasser jetzt ein Anfragethema ist
Der Untergrund, auf dem Ihre Kundschaft steht, verändert sich messbar. Die Siedlungs- und Verkehrsfläche in Deutschland ist in den Jahren 2021 bis 2024 um durchschnittlich 50 Hektar am Tag (Statistisches Bundesamt) gewachsen. Das Ziel der Bundesregierung liegt laut derselben Meldung bei unter 30 Hektar (Statistisches Bundesamt) im Vierjahres-Durchschnitt bis zum Jahr 2030. Was auf Bundesebene als Flächenstatistik läuft, landet auf dem einzelnen Grundstück als sehr konkrete Frage: Wohin mit dem Wasser, das die neue Zufahrt nicht mehr aufnimmt?
Nicht jede Siedlungsfläche ist versiegelt, aber ein großer Teil davon. Das Umweltbundesamt beziffert den Anteil auf etwa 45 Prozent (Umweltbundesamt) der Siedlungs- und Verkehrsflächen; bezogen auf die gesamte Bodenfläche Deutschlands sind das 6,57 Prozent (Umweltbundesamt). Die Behörde beschreibt die Folge in einem Satz, der sich gut als Aufhänger für eine Leistungsseite eignet: Versiegelter Boden ist luft- und wasserdicht abgedeckt, sodass Regenwasser nicht oder nur erschwert versickern kann.
Die Rechnung dazu schreibt die Versicherungswirtschaft. Naturgefahren verursachten 2025 in der Sachversicherung Schäden von rund 1,4 Milliarden Euro (GDV). Den größeren Teil davon machten Sturm und Hagel aus: rund eine Milliarde Euro (GDV) bei etwa 479.000 Schäden und damit rund 2.100 Euro (GDV) je Schaden. Versicherte Elementarschäden summierten sich auf rund 400 Millionen Euro (GDV) bei etwa 88.000 Schäden, der Durchschnitt lag bei rund 4.700 Euro (GDV) je Schaden und damit deutlich über den Werten für Sturm und Hagel. Seit Beginn der Messungen im Jahr 2002 kosten Elementarschäden ohne Sturm und Hagel die Versicherer im Mittel 2 Milliarden Euro jährlich (GDV). Gleichzeitig hatten 2025 erst rund 59 Prozent (GDV) der Wohngebäude in Deutschland den zusätzlichen Baustein für Überschwemmung und Starkregen eingeschlossen — der Rest trägt das Risiko selbst.
Für Ihren Betrieb heißt das: Es gibt einen Anlass, es gibt einen Leidensdruck, und es gibt eine Zielgruppe, die zum Zeitpunkt der Suche schon weiß, dass sie ein Problem hat. Was in der Regel fehlt, ist eine Seite, die die Sache in der Sprache des Grundstücks erklärt statt in der Sprache des Katalogs. Wie ein solcher Anlass zu einem stetigen Anfragestrom wird, zeigt der Beitrag zur Entsiegelung als Anfragemotor; dieser Text setzt eine Ebene tiefer an und beschreibt, wo das Wasser danach bleibt.
Zwei Zahlen, die nicht dasselbe messen
Was das Wasserrecht verlangt und was nicht
Der Ausgangspunkt steht im Wasserhaushaltsgesetz und ist für ein Verkaufsgespräch überraschend freundlich formuliert. Niederschlagswasser soll ortsnah versickert, verrieselt oder ohne Vermischung mit Schmutzwasser in ein Gewässer eingeleitet werden (§ 55 Abs. 2 WHG). Das ist keine Empfehlung eines Verbandes, sondern eine gesetzliche Sollvorgabe. Wer sie auf der Leistungsseite zitiert, verschiebt die Ausgangslage: Die Versickerung ist der vorgesehene Weg, die Ableitung in den Kanal die begründungsbedürftige Ausnahme.
Niederschlagswasser soll ortsnah versickert, verrieselt oder direkt oder über eine Kanalisation ohne Vermischung mit Schmutzwasser in ein Gewässer eingeleitet werden, soweit dem weder wasserrechtliche noch sonstige öffentlich-rechtliche Vorschriften noch wasserwirtschaftliche Belange entgegenstehen.
Damit ist die Frage nach der Erlaubnis noch nicht beantwortet. Das Einbringen und Einleiten von Stoffen in Gewässer zählt nach § 9 Abs. 1 Nr. 4 WHG als Benutzung, und für eine Benutzung gilt der Grundsatz aus § 8 Abs. 1 WHG: Sie bedarf der Erlaubnis oder der Bewilligung, soweit nicht durch das Gesetz oder auf seiner Grundlage etwas anderes bestimmt ist. Genau diese Ausnahme regelt § 46 Abs. 2 WHG für die schadlose Versickerung von Niederschlagswasser — allerdings nur, soweit eine Rechtsverordnung nach § 23 Abs. 1 WHG das bestimmt.
In Niedersachsen greift zusätzlich § 86 Abs. 1 NWG. Danach ist eine Erlaubnis oder Bewilligung nicht erforderlich, wenn Niederschlagswasser auf Dach-, Hof- oder Wegeflächen von Wohngrundstücken anfällt und auf dem Grundstück versickert, verregnet oder verrieselt werden soll; für Hofflächen gilt das nur, soweit die Versickerung über die belebte Bodenzone erfolgt. Andere Bundesländer regeln das abweichend, und die Gemeindesatzung kann trotz Erlaubnisfreiheit einen Anschluss- und Benutzungszwang vorsehen.
| Fall | Wasserrechtliche Lage | Was vor dem Angebot zu klären ist |
|---|---|---|
| Dach-, Hof- und Wegewasser eines Wohngrundstücks, Versickerung auf demselben Grundstück (Niedersachsen) | Nach § 86 Abs. 1 NWG ohne Erlaubnis oder Bewilligung; bei Hofflächen nur über die belebte Bodenzone | Bodenverhältnisse, Grundwasserstand, Satzung der Gemeinde |
| Versickerung, die eine Rechtsverordnung nach § 23 Abs. 1 WHG erfasst | Erlaubnisfrei nach § 46 Abs. 2 WHG | Ob die Landesverordnung den konkreten Fall abdeckt |
| Alle übrigen Einleitungen in ein Gewässer oder in das Grundwasser | Erlaubnis- oder bewilligungspflichtig nach § 8 Abs. 1 WHG | Antrag bei der unteren Wasserbehörde, in der Regel mit Bemessung |
| Gewerbe-, Park- und Verkehrsflächen | Regelmäßig zusätzliche Anforderungen an die Behandlung des Wassers | Fachplanung und Abstimmung, bevor eine Summe genannt wird |
Eine Website ersetzt keine Rechtsberatung, und sie sollte es auch nicht versuchen. Was sie leisten kann, ist die Beschreibung des Ablaufs: Wer prüft was, in welcher Reihenfolge, und an welcher Stelle im Prozess kommt gegebenenfalls die untere Wasserbehörde ins Spiel. Genau diese Ablaufbeschreibung nimmt Interessenten die Angst vor dem Behördenweg und ist der Grund, warum solche Seiten überdurchschnittlich oft zu einer Anfrage über das Anfrageformular führen.
Vier Bauformen und wofür sie stehen
Kundinnen und Kunden kennen meist ein Wort: Rigole. Auf einer guten Leistungsseite stehen vier Bauformen nebeneinander, jede mit einem Satz zum Einsatzbereich und einem Satz zur Grenze. Das Fachmagazin SBZ hat die Systematik des überarbeiteten Arbeitsblatts DWA-A 138-1 aufbereitet; die folgenden Beschreibungen stützen sich darauf.
Flächenversickerung
Das Wasser wird ohne Zwischenspeicherung direkt auf benachbarte, in der Regel begrünte oder teildurchlässige Flächen abgeleitet. Sie findet ohne wesentlichen Aufstau statt und kommt der natürlichen Versickerung am nächsten (SBZ). Braucht Platz und einen durchlässigen Untergrund.
Sickermulde
Eine flache, begrünte Vertiefung, die den Niederschlag kurz aufstaut und über die bewachsene Bodenzone abgibt. Sie ist sichtbar, pflegbar und lässt sich in eine Gartengestaltung einbinden — und sie ist die Bauform, die Ihre Kundschaft nach dem Einbau tatsächlich versteht.
Mulden-Rigolen-Element
Mulde oben, Rigole darunter, jeweils mit eigenständigen Füll- und Entleerungsprozessen. Solche Elemente verfügen in der Regel über eine hohe Speicherkapazität und sind dadurch besonders gut bei geringer Wasserdurchlässigkeit des Bodens oder geringem Platzangebot einsetzbar (SBZ).
Sickerschacht und Zisterne
Der Schacht bringt das Wasser punktuell in tiefere, durchlässigere Schichten; die Zisterne hält es zurück und gibt es zeitversetzt an Garten oder Haustechnik ab. Beide sind Ergänzungen zur Versickerung über die Bodenzone, nicht deren Ersatz.
Die Auswahl entscheidet sich nicht am Geschmack, sondern an zwei Werten aus der Untersuchung vor Ort. Bei der Regenwasserversickerung liegen die Durchlässigkeitsbeiwerte in der Regel in einem Bereich von 10⁻³ m/s bis 10⁻⁶ m/s (SBZ); besonders geeignet sind sandiger Kies, sandiger Schluff sowie Grob-, Mittel- und Feinsande. Liegt der Boden darunter, wird aus der reinen Versickerung ein Speicherbauwerk mit gedrosselter Abgabe — technisch machbar, aber eine andere Kalkulation.
Abstände sind erfahrungsgemäß ein häufiger Streitpunkt
Welche Angaben ein Angebot rechenbar machen
Der Unterschied zwischen einer Anfrage, die in zwei Tagen ein Angebot ergibt, und einer, die drei Wochen liegen bleibt, sind meist acht Zeilen Information. Die folgende Liste ist die Kurzfassung dessen, was in ein Erstgespräch zur Regenwasserbewirtschaftung gehört — und damit zugleich die Feldliste für Ihr Formular.
- Angeschlossene Fläche in Quadratmetern, getrennt nach Dach, Terrasse, Zufahrt und Weg
- Belag der befestigten Flächen; nach der Gebührensatzung Hannover zählen unabhängig vom Material auch Betondecken, bituminöse Decken, Öko-Pflasterungen, Plattenbeläge und Schotterflächen zur befestigten Grundstücksfläche
- Durchlässigkeitsbeiwert des Bodens aus einer Untersuchung vor Ort, nicht aus einer Bodenübersichtskarte
- Tiefenlage des Grundwasserspiegels und dessen Schwankungsbreite
- Art und Tiefe einer Unterkellerung sowie der Abstand zu Nachbargebäuden
- Vorhandene Entwässerung: Anschluss an den Kanal, Trenn- oder Mischsystem, Lage der Revisionsschächte
- Gebührensatzung der Gemeinde mit den Sätzen und den Reduzierungstatbeständen
- Zufahrt für Maschinen und der Weg für den Abtransport des Bodenaushubs
Diese Angaben lassen sich in ein mehrstufiges Formular übersetzen, das nicht alles auf einmal fragt. Der erste Schritt klärt den Anlass, der zweite die Flächen, der dritte den Untergrund, der vierte den Ort. So sieht der Aufbau als Datenstruktur aus:
{
"schritt_1": {
"frage": "Worum geht es?",
"auswahl": ["Wasser steht nach Starkregen", "Neubau der Entwässerung",
"Gebührenbescheid prüfen", "Umbau von Pflaster oder Zufahrt"]
},
"schritt_2": {
"frage": "Welche Flächen sollen entwässert werden?",
"felder": {
"dachflaeche_qm": "Zahl",
"terrasse_qm": "Zahl",
"zufahrt_qm": "Zahl",
"belag": ["Beton", "bituminöse Decke", "Pflaster", "Plattenbelag", "Schotter"]
}
},
"schritt_3": {
"frage": "Was ist über den Untergrund bekannt?",
"felder": {
"bodenuntersuchung": ["liegt vor", "liegt nicht vor", "unbekannt"],
"grundwasserstand_bekannt": ["ja", "nein"],
"keller": ["unterkellert", "nicht unterkellert"],
"vorhandener_anschluss": ["Trennsystem", "Mischsystem", "kein Anschluss"]
}
},
"schritt_4": {
"frage": "Wo liegt das Grundstück?",
"felder": { "gemeinde": "Text", "strasse_hausnummer": "Text" },
"hinweis": "steuert die Gebührensatzung und die zuständige Wasserbehörde"
}
}Wer den Abtransport des Aushubs schon im Formular mitdenkt, hat den zweitgrößten Posten der Kalkulation früh im Blick; wie sich der sauber im Angebot ausweisen lässt, behandelt der Beitrag zu Bodenaushub und Entsorgung. Und weil eine Versickerungsanlage nur selten allein gebaut wird, gehört der Verweis auf die Leistungsseite Pflasterbau direkt daneben.
Die gesplittete Abwassergebühr als Argument
Viele Gemeinden trennen die Abwassergebühr in einen Schmutzwasser- und einen Niederschlagswasseranteil. Der Niederschlagsanteil bemisst sich dann nach der bebauten, überbauten und befestigten Fläche, von der Wasser in die zentrale Beseitigung gelangt. In Hannover beträgt die Niederschlagswassergebühr 0,80 Euro (Gebührensatzung Hannover) je Quadratmeter anrechenbarer Fläche und Jahr. Das ist keine große Zahl auf dem Papier — auf 200 Quadratmetern angeschlossener Fläche sind es aber 160 Euro im Jahr, gerechnet auf die Hannoveraner Sätze und ohne jede weitere Annahme.
Interessant wird es bei den Reduzierungstatbeständen. Wird nachweislich mit einer eigenen Versickerungsanlage Niederschlagswasser zurückgehalten und teilweise versickert, und ist diese Anlage für das nicht versickerte Wasser an die zentrale Anlage angeschlossen, sinkt die Veranlagungsfläche auf 30 Prozent (Gebührensatzung Hannover). Bedingung ist ein Stauvolumen von mindestens 2,6 m³ je angefangene 100 m² (Gebührensatzung Hannover) angeschlossener Fläche und dass die Anlage dem Arbeitsblatt A 138 entspricht. Damit steht in einer kommunalen Satzung, was Ihr Angebot ohnehin leisten muss — ein sehr brauchbarer Anker für die Bemessung.
| Maßnahme | Wirkung auf die Veranlagungsfläche | Bedingung nach der Satzung |
|---|---|---|
| Eigene Versickerungsanlage mit Anschluss für das nicht versickerte Wasser | Reduzierung auf 30 Prozent | Stauvolumen mindestens 2,6 m³ je angefangene 100 m² angeschlossener Fläche, Anlage nach Arbeitsblatt A 138 |
| Mehrschichtig fachgerecht angelegtes Gründach über 6 cm Aufbaudicke | Reduzierung auf 50 Prozent | Intensiv- oder Extensivbegrünung nach den Richtlinien der Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung |
| Genehmigte Regenwassernutzung, aus der Schmutzwasser anfällt | Niederschlagswassergebühr für die angeschlossenen Flächen entfällt | Wassermesser, jährliche Ablesung, Erklärung bis Ende Februar; dafür wird die Schmutzwassergebühr erhoben |
| Vollständige Ableitung in die zentrale Beseitigung | Volle Veranlagungsfläche | 0,80 Euro je Quadratmeter anrechenbarer Fläche und Jahr |
Diese Tabelle stammt aus einer einzigen Satzung und gilt genau dort. Andere Gemeinden setzen andere Sätze an, verlangen andere Nachweise oder kennen die Reduzierung gar nicht. Trotzdem ist die Struktur überall dieselbe: Es gibt eine Fläche, es gibt einen Satz, und es gibt Tatbestände, die die Fläche kleiner rechnen. Wer auf seiner Website erklärt, wie man die eigene Satzung liest, hat einen Vorteil, den ein reiner Preisvergleich nicht abbildet.
Wie die Leistungsseite aufgebaut wird
Eine Seite zur Regenwasserversickerung folgt demselben Muster wie jede andere Gewerkeseite, hat aber eine Besonderheit: Sie muss zwei Motive gleichzeitig bedienen — den akuten Schaden und die geplante Investition. Die folgende Reihenfolge hat sich für beide bewährt.
Anlass zuerst
Ganz oben stehen die drei Situationen, in denen jemand sucht: Wasser steht nach Starkregen, ein Neubau braucht eine Entwässerung, ein Gebührenbescheid soll geprüft werden. Wer sich wiedererkennt, liest weiter.
Bauformen mit Grenzen
Vier kurze Blöcke für Flächenversickerung, Mulde, Mulden-Rigolen-Element und Schacht oder Zisterne. Zu jeder Bauform ein Satz, wann sie nicht passt — das schafft mehr Vertrauen als vier Vorteilslisten.
Eingangsgrößen sichtbar machen
Zeigen Sie, welche vier Angaben Sie brauchen, bevor eine Summe möglich ist. Das verhindert die Frage nach dem Quadratmeterpreis am Telefon und stellt zugleich klar, dass Sie rechnen und nicht raten.
Gebührenfrage adressieren
Ein eigener Abschnitt zur gesplitteten Abwassergebühr mit der örtlichen Satzung. Er beantwortet die stille Frage nach dem wirtschaftlichen Nutzen, ohne dass Sie eine Amortisation versprechen müssen.
Nachweis und Übergabe
Was der Kunde am Ende in der Hand hält: Aufmaß, Fotos vom Einbau, Angaben zur Anlage für die Meldung an die Gemeinde und die Hinweise zur Pflege. Das ist der Abschnitt, der Nachträge und Rückrufe reduziert.
Ganz oben stehen die drei Situationen, in denen jemand sucht: Wasser steht nach Starkregen, ein Neubau braucht eine Entwässerung, ein Gebührenbescheid soll geprüft werden. Wer sich wiedererkennt, liest weiter.
Vier kurze Blöcke für Flächenversickerung, Mulde, Mulden-Rigolen-Element und Schacht oder Zisterne. Zu jeder Bauform ein Satz, wann sie nicht passt — das schafft mehr Vertrauen als vier Vorteilslisten.
Zeigen Sie, welche vier Angaben Sie brauchen, bevor eine Summe möglich ist. Das verhindert die Frage nach dem Quadratmeterpreis am Telefon und stellt zugleich klar, dass Sie rechnen und nicht raten.
Ein eigener Abschnitt zur gesplitteten Abwassergebühr mit der örtlichen Satzung. Er beantwortet die stille Frage nach dem wirtschaftlichen Nutzen, ohne dass Sie eine Amortisation versprechen müssen.
Was der Kunde am Ende in der Hand hält: Aufmaß, Fotos vom Einbau, Angaben zur Anlage für die Meldung an die Gemeinde und die Hinweise zur Pflege. Das ist der Abschnitt, der Nachträge und Rückrufe reduziert.
Die Seite gehört in dieselbe Systematik wie Ihre übrigen Gewerkeseiten — sichtbar unter Leistungen und mit einem Einstieg von der Startseite Ihrer Website aus. Für Betriebe, die stark aus dem Umkreis heraus gebucht werden, lohnt zusätzlich der Blick auf lokale Sichtbarkeit: Regenwasser ist ein Thema, das nach Starkregen ortsbezogen gesucht wird, und die Nachfrage kommt in Wellen.
Fotos, Nachweise und was nach der Übergabe zählt
Eine Versickerungsanlage verschwindet nach dem Einbau unter der Erde. Genau deshalb ist sie ein Fotothema: Die Bilder der offenen Baugrube belegen den Umfang der Arbeit, wenn die Anlage längst unter der Erde liegt. Wer sie ordentlich sammelt, hat gleichzeitig Material für die Referenzgalerie und für die Unterlagen, die der Kunde bei der Gemeinde einreicht.
- Aushub und Untergrund vor dem Einbau, mit Zollstock oder Maßband im Bild
- Filterschacht und Zuleitung im eingebauten Zustand, bevor verfüllt wird
- Rigolenkörper mit sichtbarem Vlies und der eingebauten Höhenlage
- Fertige Oberfläche nach dem Anwachsen der Begrünung, im gleichen Bildausschnitt wie das erste Foto
- Ein Blatt mit den Kennwerten der Anlage: Fläche, Stauvolumen, Bauform, Datum
- Ein kurzer Pflegehinweis für die Mulde, damit die Durchlässigkeit erhalten bleibt
Beim Bau selbst gilt ein Punkt, den das Arbeitsblatt eigens hervorhebt: Bei den Erdarbeiten sind Schutzmaßnahmen gegen Bodenverdichtung und zur Aufrechterhaltung der Wasserdurchlässigkeit des Untergrunds erforderlich (SBZ). Eine mit dem Bagger festgefahrene Muldensohle macht auch eine sorgfältige Bemessung wirkungslos — und die Ursache ist auf keinem Foto zu sehen. Wer das auf der Website erwähnt, erklärt nebenbei, warum die Arbeit ihren Preis hat.
Nach der Übergabe beginnt der Teil, den viele Betriebe verschenken. Die Anlage braucht Pflege, die Gemeinde braucht eine Flächenmeldung, und im Herbst braucht die Mulde einen Blick. Daraus wird ein wiederkehrender Termin, wenn die Website ihn anbietet — die Systematik dazu steht im Beitrag zur Saisonplanung und in der Anleitung für ein Angebot, das angenommen wird. Wer die Planungsleistung dabei nicht verschenken will, findet die Argumentation im Beitrag zur Planungspauschale statt Gratisentwurf; und weil ein Teil der Arbeitskosten für die Kundschaft steuerlich relevant sein kann, lohnt der Blick in den Beitrag zum Steuerbonus nach § 35a EStG.
Am Ende ist die Regenwasserversickerung ein Gewerk wie das Pflastern oder die Bewässerung: technisch klar umrissen, wirtschaftlich rechenbar und erklärungsbedürftig genug, dass eine eigene Seite sich lohnt. Wer zusätzlich zeigt, wohin das gesammelte Wasser danach geht, verbindet sie mit der Bewässerung als eigener Leistung — und aus zwei Einzelaufträgen wird ein Projekt. Gute Bilder dafür entstehen nicht nebenbei; worauf es dabei ankommt, steht unter Fotos für die Website.
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